

Februar 2012: Seit über acht Jahren gehe ich den wohl außergewöhnlichsten Weg, den je ein Musiker und Künstler eingeschlagen hat, um seine Musik und Kunst zu den Menschen zu bringen. Außergewöhnlich deshalb, weil ich die großen Bühnen suche, Bühnen, auf denen meine Musik und meine Ideen Platz haben und sich entfalten können. Über diese Bühnen finden die Menschen zu meiner Kunst - kein Internet, Fernsehen, Radio oder Magazin kann das leisten.
Niemand schenkt einem diese Bühnen. So mußte ich als Künstlerin auch Unternehmerin werden, durchführbare Vermarktungskonzepte entwickeln, die ein autonomes künstlerisches Schaffen unabhängig von wirtschaftlichen Interessen der Unterhaltungsindustrie ermöglichen - und natürlich auch die großen Bühnen finanzieren.
Ich vertraute auf die Kraft und Magie meiner Musik und Kunst, sie gaben mir die Impulse und den Mut, die Welt des Etablierten auf den Kopf zu stellen: Meine Konzerte auf den größten Bühnen in der Olympiahalle München, Frankfurter Festhalle, AWD Dome Bremen oder Olympiahalle Innsbruck kosteten zwar eine Unmenge Geld, aber an diesen Bühnen konnten auch die großen Medien nicht vorbei - allerdings standen dort nicht die Stars der Szene, sondern die Clear mit ihrer Gitarre.
In den letzten sechs Jahren besuchten rund 200.000 Menschen meine Konzerte - mal 50, 100, mal 300, 500, mal ein paar tausend, in der Summe tatsächlich gewaltige 200.000. Allein 40.000 Menschen erlebten mein erstes künsterisches Gesamtwerk "Kulleraugen", die Symbiose meiner Gemälde-Animationen und meiner Musik. Und dies in den schönsten Konzerthäusern Deutschlands und bei freiem Eintritt - den Besuchern meiner Konzerte bleibt es selbst überlassen, das zu geben, was ihnen meine Kunst wert ist.
All diese Projekte und viele mehr wie meine CD-Produktionen oder die Kunsttassen wurden ohne Fremdfinanzierung durchgeführt, meine Musik, meine Kunst haben sie immer getragen. Und immer noch und mehr denn je bin ich unterwegs - jeder kann sich ausrechnen, wie gut meine Konzepte aufgegangen sein müssen, wie erfolgreich sie waren und sind.